REHA-Sport

in Un­ter­meit­in­gen

Was ist Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­sport?
Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­sport bie­tet Ih­nen die Mög­lich­keit, ge­mein­sam mit an­de­ren durch Be­we­gung, Spiel und Sport ihre Be­we­gungs­fä­hig­keit zu ver­bes­sern, den Ver­lauf von Krank­hei­ten po­si­tiv zu be­ein­flus­sen und da­mit wie­der am ge­sell­schaft­li­chen Le­ben teil­zu­neh­men. Er kommt grund­sätz­lich für alle Men­schen mit oder mit dro­hen­der Be­hin­de­rung so­wie chro­nisch Kran­ke in Fra­ge.

Zie­le des Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­sports:
Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­sport hat das Ziel, Ihre Aus­dau­er und Ihre Kraft, Ko­or­di­na­ti­on und Fle­xi­bi­li­tät zu ver­bes­sern. Hil­fe zur Selbst­hil­fe hat das Ziel, Ihre ei­ge­ne Ver­ant­wort­lich­keit für Ihre Ge­sund­heit zu stär­ken und Sie zum lang­fris­ti­gen, selbst­stän­di­gen und ei­gen­ver­ant­wort­li­chen Be­we­gungs­trai­ning zu mo­ti­vie­ren.

Der or­tho­pä­di­sche Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­sport be­zieht sich auf Er­kran­kun­gen bzw. Ver­let­zun­gen des Stütz- und Be­we­gungs­ap­pa­ra­tes. Hier­für bie­ten wir ge­ziel­te Übun­gen und Be­we­gungs­spie­le an, wel­che die Ge­ne­sung för­dern.

Zu den klas­si­schen or­tho­pä­di­schen Be­schwer­de­bil­dern zäh­len un­ter An­de­rem Ar­thro­se, Ar­thri­tis, Os­teo­chond­ro­se, Band­schei­ben­pro­tru­si­on und –pro­laps, Os­teo­po­ro­se, Spina­ka­nals­teno­se, Spon­dy­lo­se, Spon­dy­ly­se, Spon­dy­lart­ho­se, Spon­dy­lo­lis­the­sis, Sko­lio­sen, Mb. Bech­te­rew, Mb. Scheu­er­mann, chron. Po­ly­ar­thri­tis, Kreuz­band­riss, Schul­ter­ver­let­zun­gen, Dis­tor­si­ons­trau­men und vie­le wei­te­re.

Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­sport kann ge­ra­de in der Krebs­nach­sor­ge von gro­ßer Be­deu­tung sein. Sport kann in vie­len Le­bens­la­gen wie ein Me­di­ka­ment wir­ken. Es stärkt un­ser Im­mun­sys­tem, schüt­tet Se­ro­to­nin aus und macht uns da­mit glück­li­cher! Wir füh­len uns oft­mals nach 30 min. Sport schon woh­ler, wa­cher und fit­ter! Men­schen mit un­ter­schied­li­chen on­ko­lo­gi­schen Er­kran­kun­gen be­nö­ti­gen eben­so Stär­kung des mus­ku­los­ke­letta­len Sys­tems, Herz­kreis­lauf- und Ner­ven­sys­tems so­wie Geist und See­le. Vor al­lem Frau­en in der Brust­krebs­nach­sor­ge kön­nen mit Re­ha­sport po­si­ti­ve Ef­fek­te er­zie­len. Sie er­ler­nen Kräf­ti­gung, Mo­bi­li­sa­ti­on, Ko­or­di­na­ti­ons- und Deh­nungs­übun­gen ins­be­son­de­re für den Schul­ter-Arm-Be­reich so­wie den obe­ren Rü­cken.

Zu­sätz­lich för­dert die Grup­pen­the­ra­pie im Re­ha­sport: Si­cher­heit, Selbst­be­wusst­sein, Wahr­neh­mung des Kör­pers, Aus­gleich und Ent­span­nung.
Lang­fris­tig beu­gen die Be­trof­fe­nen ei­nem Re­zi­div vor und wir­ken der Tu­mor­mü­dig­keit (Fa­ti­gue) ent­ge­gen!

Nicht zu ver­ges­sen ist die Be­geg­nung und der Aus­tausch mit Gleich­ge­sinn­ten, dies mo­ti­viert und gibt po­si­ti­ven In­put in der Le­bens­ge­stal­tung.

Die Sport­ar­ten Gym­nas­tik und Be­we­gungs­spie­le in Grup­pen sind als Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­sport­ar­ten fest­ge­legt. Ge­eig­ne­te Übungs­in­hal­te an­de­rer Sport­ar­ten (z.B. Ele­men­te aus Ent­span­nungs­übun­gen, Yoga und Pi­la­tes) kön­nen in die Übungs­ver­an­stal­tung ein­ge­bun­den wer­den.

In der Sport­grup­pe fin­den Sie Men­schen, die ähn­lich wie Sie von ei­ner Ein­schrän­kung be­trof­fen sind. Die ma­xi­ma­le Teil­neh­mer­zahl be­trägt

15 Teilnehmerinnen/Teilnehmer.

Die Dau­er ei­ner Übungs­ver­an­stal­tung be­trägt 45 Mi­nu­ten.

Grund­sätz­lich ist die Ver­ord­nung von Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­sport zeit­lich be­grenzt:

  • Re­gel­fall: 50 Übungs­ein­hei­ten in­ner­halb 18 Mo­na­ten. Bei ei­ner Be­wil­li­gung von we­ni­ger als 50 Übungs­ein­hei­ten (ÜE) ist der vor­ge­nann­te Zeit­raum an­ge­mes­sen zu ver­kür­zen, um die Ziel­set­zung des Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­sports zu er­rei­chen.
  • Bei be­stimm­ten In­di­ka­tio­nen: 120ÜE/36Monate
  • Eine län­ge­re Leis­tungs­dau­er ist nach Ein­zel­fall­prü­fung mög­lich, wenn die Leis­tun­gen not­wen­dig, ge­eig­net und wirt­schaft­lich sind.

Spre­chen Sie mit Ih­rer be­han­deln­den Ärztin/Ihrem be­han­deln­den Arzt ob Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­sport für Sie in Fra­ge kommt, und ho­len Sie sich eine Be­stä­ti­gung ein.

  • Wenn Ihre be­han­deln­de Ärztin/Ihr be­han­deln­der Arzt den Be­darf für eine Ver­ord­nung von Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­sport sieht, wird das For­mu­lar „Mus­ter 56“ aus­ge­füllt
  • Die Ver­ord­nung muss dann Ih­rer Kran­ken­kas­se zur Ge­neh­mi­gung und Kos­ten-über­nah­me vor­ge­legt wer­den (ei­ni­ge Kran­ken­kas­sen ver­zich­ten zwi­schen­zeit­lich auf das Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren, bit­te er­kun­di­gen Sie sich bei Ih­rer Kran­ken­kas­se)
  • So­bald Ih­nen die Ge­neh­mi­gung vor­liegt, re­ser­vie­ren Sie sich bei uns ei­nen Platz in der Grup­pe, nun kön­nen Sie ak­tiv mit dem Trai­ning be­gin­nen.

UNSER ANTRIEB IST IHRE GESUNDHEIT.
WIR FREUEN UNS AUF SIE!

PRAXIS ZINK
Der Part­ner für Ihre Ge­sund­heit

Reha-Sport Team

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